Eine Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP) ist eine der erfolgreichsten orthopädischen Operationen unserer Zeit. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn das natürliche Hüftgelenk durch Erkrankungen oder Verletzungen so stark geschädigt ist, dass Schmerzen und Bewegungseinschränkungen den Alltag massiv beeinträchtigen und das Hüftgelenk durch andere Maßnahmen nicht erhalten werden kann. Besonders bei fortgeschrittener Hüftarthrose, nach einem Oberschenkelhalsbruch, bei rheumatoider Arthritis oder einer Hüftkopfnekrose bietet die Hüft-TEP eine dauerhafte Lösung.
In solch einer Situation ist es entscheidend, sich einem erfahrenen Hüftspezialisten anzuvertrauen. Prof. Dr. med. Rainer Schmidt verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Endoprothetik und ist weit über die Region hinaus für seine ruhige, strukturierte und präzise Vorgehensweise bekannt. Viele Patientinnen und Patienten suchen ihn gezielt auf, weil sie die Kombination aus hoher chirurgischer Kompetenz und individueller Betreuung schätzen.
In diesem Blogpost informieren wir Sie umfassend über den Operationsablauf und die Nachbehandlung beim Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes.
Die Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP) ist ein künstlicher Ersatz des Hüftgelenks, der zum Einsatz kommt, wenn das natürliche Gelenk durch Krankheit oder Verletzung irreparabel geschädigt ist. Typische Gründe sind fortgeschrittene Hüftgelenksarthrose, Oberschenkelhalsbrüche, rheumatoide Arthritis oder eine Hüftkopfnekrose.
Die Entscheidung für eine Operation hängt jedoch nicht nur von der klinischen Untersuchung und der Bildgebung durch Röntgen, MRT oder CT ab. Die individuelle Lebenssituation eines Patienten, die Art und Häufigkeit der Beschwerden sowie die mögliche Beeinträchtigung der Lebensqualität sind in den Blick zu nehmen. Prof. Dr. med. Schmidt unterstützt und berät Sie aufrichtig - mit jahrzehntelanger Erfahrung: er wägt mit Ihnen gemeinsam die Möglichkeiten ab, ob und wann eine Operation bei Ihnen sinnvoll ist.
Vor einer potenziellen Hüft-TEP OP ist eine präzise Diagnostik essentiell. Dazu gehören eine körperliche Untersuchung, bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT oder CT, Blutuntersuchungen und eine internistische Abklärung. Diese vorbereitenden Untersuchungen sind wichtig, um die grundsätzliche Operations-Fähigkeit von Patient:innen festzustellen.
Die moderne Hüft-Endoprothetik bietet unterschiedliche Verfahren. Grundsätzlich wird zwischen zementierten, zementfreien und hybriden Hüftendoprothesen unterschieden. Welche Methode gewählt wird, hängt vom Knochenzustand, dem Alter und den individuellen Anforderungen des Patienten ab.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist der operative Zugang. Minimal-invasive Techniken, die das Gewebe schonen und die Heilung möglicherweise beschleunigen können, haben sich in den letzten Jahren zunehmend durchgesetzt. Prof. Dr. med. Schmidt wendet unterschiedliche Zugangstechniken an und entscheidet immer nach medizinischen Gesichtspunkten, welche Methode für den einzelnen Patienten am schonendsten bzw. am besten geeignet ist. Seine lange Erfahrung ermöglicht es ihm, auch komplexe Ausgangssituationen höchst sicher zu beurteilen.
Eine Hüft-TEP-Operation gehört einerseits zu den sogenannten Routineeingriffen in der modernen Orthopädie. Andererseits ist natürlich jede einzelne Hüft-Operation auch als Einzelfall zu betrachten: sie wird immer individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnitten.
Die gesamte OP dauert meist etwa eine Stunde. Jeder Schritt beruht auf jahrelanger erfolgreicher OP-Erfahrung und erfolgt nach einem klar strukturierten Ablauf, bei dem höchste Präzision und Gewebeschonung im Vordergrund stehen. Den Hüft-OP-Ablauf schildern wir hier im Einzelnen:
Nach der Operation werden die Patient:innen in den Aufwachraum gebracht und anschließend auf die Normalstation verlegt. Bereits am ersten Tag nach der OP beginnt die Mobilisation – ein wesentlicher Bestandteil für eine schnelle und sichere Genesung.
Moderne Hüftprothesen Komponenten bestehen aus hochwertigen Materialien wie Titan, Keramik, Polyethylen oder Prothesenstahl. Bewährt haben sich vor allem Keramik-Polyethylen-Gleitpaarungen, aber auch Keramik-Keramik oder Metall-Polyethylen kommen zum Einsatz.
Ihr Hüftoperateur empfiehlt die für Sie am besten geeignete Kombination für eine lange Haltbarkeit und optimale Verträglichkeit.
Die Nachbehandlung spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Hüft-TEP. Schon am ersten Tag nach der Operation werden die Patient:innen mobilisiert. Die weitere Therapie erfolgt schrittweise:
| Phase | Inhalt | Dauer |
| Stationärer Aufenthalt | Schmerztherapie, erste Gehübungen, Krankengymnastik | 5–8 Tage |
| Rehabilitation | Stationär oder ambulant, gezieltes Muskel- und Gehtraining | ca. 3 Wochen |
| Ambulante Nachsorge | Krankengymnastik, Gerätetraining, Alltagstraining | fortlaufend |
| Arbeitsausfall | abhängig von Tätigkeit | 2–4 Monate |
Prof. Schmidt begleitet seine Patient:innen in allen Phasen engmaschig und sorgt mit klaren Empfehlungen dafür, dass sie sicher und gestärkt in ihren Alltag zurückkehren.
Wie bei jeder Operation gibt es auch bei einer Hüft-TEP die üblichen Risiken, die jedoch selten auftreten: Dazu zählen Infektionen, Thrombosen oder Verletzungen von Nerven.
Eine Hüft-TEP lohnt sich in den allermeisten Fällen. Sie führt zu einer deutlichen Schmerzlinderung, zu mehr Beweglichkeit und besserer Lebensqualität. Die Kombination aus moderner Technik, hochwertigen Materialien und der langjährigen Erfahrung von Prof. Dr. med. Schmidt ist der Schlüssel für den Behandlungserfolg.
In der Orthopädie und Chirurgie Erlangen-Ebermannstadt sind Ihre Hüftschmerzen in den besten Händen. Neben operativen Behandlungsmöglichkeiten werden auch sämtliche modernen konservativen und ganzheitlichen orthopädischen Therapieansätze angeboten. Die Ausstattung mit einem hauseigenen MRT z.B. ermöglicht je nach Bedarf Diagnostik, Therapie, Nachbehandlung und Heilung komplett aus einer Hand.
Die Krankengymnastik beginnt bereits am ersten Tag nach der Operation und wird in der Regel für mehrere Wochen intensiv durchgeführt. Nach der Reha folgt eine ambulante Weiterbehandlung, die individuell angepasst wird. Insgesamt sollten Patientinnen und Patienten mit mindestens drei Monaten gezieltem Training rechnen, bevor das neue Gelenk vollständig stabil ist.
Autofahren ist frühestens nach sechs Wochen möglich. Wichtig ist, dass Sie sicher und schmerzfrei ein- und aussteigen können und über genügend Muskelkraft verfügen, um im Notfall schnell zu reagieren. Prof. Schmidt prüft dies bei den Nachuntersuchungen individuell.
Die Dauer hängt stark von der beruflichen Tätigkeit ab. Bei einer sitzenden Bürotätigkeit ist eine Rückkehr häufig nach zwei bis drei Monaten möglich, bei körperlich belastender Arbeit kann die Arbeitsunfähigkeit auch bis zu vier Monate dauern.
In den ersten Wochen sollten Patientinnen und Patienten möglichst auf dem Rücken schlafen. Seitliches Liegen ist nach Rücksprache mit dem Arzt erlaubt, jedoch sollte ein Kissen zwischen den Beinen fixiert werden, um ein ungewolltes Überkreuzen der Beine zu vermeiden. Nach einigen Monaten sind die meisten Schlafpositionen wieder problemlos möglich.
Leichte Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking sind nach wenigen Wochen wieder erlaubt. Sportarten mit höherer Belastung wie Joggen oder Skifahren sollten frühestens nach mehreren Monaten begonnen werden und stets mit Prof. Schmidt individuell abgestimmt werden. Ziel ist immer, das Gelenk zu schützen und gleichzeitig die Beweglichkeit zu fördern.