Tiefe Venenthrombosen

Ein mehr oder weniger kopletter Verschluss einer tiefen Vene wird als Phlebothrombose bezeichnet. Am häufigsten sind die großen Becken- und Beinvenen betroffen. Zu unterscheiden ist hierbei die „Thrombophlebitis“. hierbei handelt es sich um einen Verschluss und eine Entzündung der oberflächlichen Venen, die häufig wesentlich weniger gefährlich sind als Thrombosen der tiefen Venen.

Die Ursachen der Phlebothrombose sind vielfältig.

  • Bettlägerigkeit
  • langandauernde operative Eingriffe
  • Einnahme der Antibabypille (vor allem in Kombination mit Rauchen)
  • Schwangerschaft und Wochenbett
  • Fettleibigkeit
  • höheres Lebensalter
  • Bewegungsmangel

sind nur einige der Faktoren, die die Entstehung einer tiefen Venenthrombose (Phlebothrombose) begünstigen.

 

Meist tritt eine Phlebothrombose nur an einer Extremität auf, bei der dann folgende Symptome erscheinen können:

  • Einseitige Beinschwellung
  • leichte Blaufärbung
  • Schweregefühl
  • Erwärmung
  • Schmerzen

Die Behandlung der Phlebothrombose erfolgt meist ohne Operation nur konservativ z. B. mittels medikamentöser Gerinnungshemmung, Tragen eines Kompressionsstrumpfes, Beinochlagerung, Bettruhe, evtl Auflösung des Blutgerinnsels in der Vene.

Nur in seltenen Fällen muss eine Operation mit Entfernung des Thrombus aus der Vene erfolgen.